Das Thema diese Woche hat mir sofort gefallen. Bis ich dann meine Bilder durchsucht habe und nichts gefunden habe. Bis auf dieses Bild, in dem aber außer mir leider niemand den Wahnsinn gesehen hat. Ich habe es nun doch verwendet, weil mir meine Interpretation irgendwie trotzdem recht schlüssig erscheint: Gedanken werden ja häufig durch Gewässer dargestellt (“Stille Wasser sind tief”), so soll dieses Bild einen Wahnsinnigen darstellen, der über den Abgründen seiner Gedanken sitzt und auf sie herabsieht. Er kann selbst nichts Klares erkennen, nur etwas Düsteres, Aufgewühltes, ein heraufziehendes Unwetter. Zudem vermittelt das Bild noch einen Eindruck von Lebensmüdigkeit, die Füße sind ohne festen Halt und scheinbar gerade auf dem Sprung in den Abgrund, der Mensch ist von seinem Wahnsinn überwältigt und weiß sich nicht mehr zu helfen.
