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Projekt zwölf2010 – Februar

Und hier sind wir auch schon mit dem Februar! Heute früh war ich noch vor der Uni unterwegs um Bilder zu machen, und ich bin sehr erfreut: Zum einen habe ich die Positionen fast exakt wieder getroffen (und das ohne Stativ, gut, habe Bildreihen gemacht und einfach das am Besten passende genommen, aber immerhin!), zum anderen sieht man tatsächlich auch etwas Veränderung.

Das hier sieht doch schon viel frühlingshafter aus als beim letzten Mal. Der Schnee ist übrigens nicht vom Januar, sondern gestern nochmal frisch gefallen.

Hier wurden alle Reste des Weihnachtsmarktes beseitigt und man sieht das Scotts Monument ganz ohne störende Elemente. Das dürfte gegen Sommer mit mehr Spaziergängern dann auch schwierig werden.

Und auf dem Burgplatz wurden die Baustellenzäune verschoben (sind leider keineswegs verschwunden), das sieht man aber nicht wegen der Schulklasse, die leider im Weg stand und auch keine Anstalten machte in näherer Zeit zu verschwinden (und ich hatte es dann doch etwas eilig).

Beobachtungen

Was muss man sich unter “Ready to eat” Bananen vorstellen? Bzw. wie würde das Gegenteil davon aussehen? (Anmerkung: die “Ready to eat” Bananen waren keineswegs geschält und geschnitten oder solche Scherze)

Wieso gibt es in einem großen Supermarkt hier eine ganze Regalwand voller Soßen, unter anderem zig verschiedene Ketchupsorten, aber nur eine Sorte Senf?

Habe den ersten Baum in Blüte entdeckt. Der Arme hat eindeutig eine falsche innere Uhr, es ist nämlich saukalt und hat wieder geschneit.

Warum stehen hier überall Bauzäune herum, ohne dass etwas gebaut wird?

Apropos Bauzäune: Nie unter einem Baugerüst durchgehen, von dem es tropft, wenn die Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt liegen *Hintern reib* autschautsch…

Und nochmal Baustelle: Warum wird an einer Baustelle der Bauzaun gestrichen, statt am eigentlichen Gebäude gearbeitet?

Letzte Woche hat sich mein Busfahrer verfahren. Haben dann in der Innenstadt lustige Runden gedreht, bis er alle vergessenen Haltestellen auch noch abgefahren hatte.

Ich habe den schlechtesten Bäcker der Welt kennengelernt. Leider ist er recht ambitioniert und von sich selbst überzeugt. Vielleicht hat er auch nur die falschen Rezepte…

Warum befinde ich mich, egal was ich brauche, immer gerade im falschen Land? Bin ich in Deutschland, gibt es die gesuchten Sachen nur in Großbritannien, bin ich hier, dann ist es plötzlich umgekehrt. Dabei gibts hier echt jeden Scheiß. Aber die USB-beheizbaren Handschuhe hat nur das deutsche Amazon…

PP 2010 – Unmöglich

Nach Erledigung des letzten Themas habe ich sofort eine neue Karte gezogen, diesmal wurde mir aufgetragen:

Unmöglich

Inspiration:

Kleidung, Schuhe, Unordnung…

Dazu ist mir auch sofort etwas eingefallen,das ich heute umgesetzt habe. Ich weiß nicht, irgendwas stimmt da einfach nicht… ist doch einfach unmöglich oder?

PP 2010 – Still?

So, nun gibt es auch endlich mal was zu diesem Projekt von mir. Ich bin mir zwar immer noch nicht so sicher, wie das jetzt mit Archivbildern geregelt ist, dazu konnte ich nirgends was finden, aber ich liefere nach wie vor lieber etwas schönes (und natürlich selbstgemachtes) ab, als irgendetwas, das eben grad zum fotografieren da war. Werde mich aber bemühen kreativer zu werden im Laufe des Jahres ;) Der Ideentopf hat mir folgendes aufgetragen:

Still?

Inspiration:

Bei dieser Stille kann man nachdenken:-)

Zu diesem Thema habe ich Anfang Januar das perfekte Bild geschossen:

Es ist zwar dank dem Meeresrauschen keine absolute Stille, aber definitiv eine um sehr gut nachzudenken!

Grundlagen der Haarpflege

Auf Wunsch von Emily werde ich dann doch einmal zusammenfassen, was ich so über Haarpflege weiß. Man muss dazu natürlich sagen: Jedes Haar ist anders! Meine Haare sind sehr dick und trocken, daher bezieht sich das meiste, was ich hier schreiben werde auf diese Probleme, allerdings gibt es auch einiges, dass bei allen Haartypen wichtig ist!

1. Weniger ist mehr! Haare mögen nicht gerne gewaschen werden. Ein Haar besteht ja aus vielen Fasern, für diese ist jeder Waschvorgang eine Belastungsprobe (den Lieblingspulli steckt man ja auch nicht jeden Tag in die Maschine). Deshalb: So wenig wie möglich waschen, wenn die Haare einmal fettig sind, und man den Tag nicht raus muss lieber noch mit der Wäsche warten. Ich wasche momentan einmal die Woche. Je öfter man wäscht, desto schneller fetten die Haare nach, man kann seine Kopfhaut also langsam an weniger Wäsche gewöhnen (die Betonung liegt auf langsam, das dauert eine ganze Weile).

2. Weg mit den Silikonen! Die meisten Haarpflegemittel enthalten Silikone. Diese sind meist wasserunlöslich und umschließen das Haar mit einem Film. Nach jeder Wäsche kommt also ein neuer Film drauf, da sich der alte ja nicht löst. Dies sorgt dafür, dass die Haare zwar von außen noch gesund aussehen (zusammenzementiert), allerdings von innen austrocknen und schneller abbrechen. Auch Frisieren wird so irgendwann schwierig, da der dicke Film die Haare widerspenstig macht. weiterlesen »

(Freizeit)stress

Die letzte gute Woche hatte es hier ganz schön in sich. Diesmal gibt es zwar keine Bilder, aber ein bisschen will ich doch berichten.
Tag 1 ging es ins Insect & Butterfly World in Edinburgh. Das ist ein Schmetterlingshaus, in dem es außerdem noch ein paar Terrarien gibt. Nicht wirklich spektakulär, wenn man so etwas schon einmal gesehen hat, aber doch immerhin ganz nett. Besonders toll natürlich die Streichelstunde, wenn Tausendfüßler, Tarantel und Schlangen (natürlich unter Aufsicht, vor allem Spinnen sind ja sehr empfindlich) herumgereicht werden. Leider ist das einzige Chamäleon, das sie haben etwas bissig und wird deshalb nicht herausgeholt, dabei mag ich doch Chamäleons so gerne! Dafür haben wir dann noch eine Schlangenfütterung erlebt. Durchaus interessant zu sehen, wie so eine kleine Schlange eine fast ebenso große Maus hinunterwürgt. weiterlesen »

Haare am laufenden Meter!

Ich wollte nur mal erwähnt haben: Juhu! Neueste Messungen haben ergeben, dass meine Haare den Meter geknackt haben! Mal sehen, wieviel noch geht ;) Züchten tu ich ja eigentlich schon mein ganzes Leben daran, da wurde es langsam mal Zeit, dass etwas vorwärts geht. Jahrelang sind die Haare garnicht gewachsen, teilweise sogar schneller abgebrochen als nachgewachsen. Mit der richtigen Pflege (bei Interesse kann ich darüber ja mal ausführlicher schreiben) ging es dann aber seit 3 oder 4 Jahren doch wieder voran. Da ich unter Haaranorexie leide fühle ich mich trotzdem noch etwas kurzhaarig, und hoffe, dass sich bei den nächsten 10-20 cm dann vielleicht hoffentlich endlich ein Langhaargefühl einstellt, sonst wirds allmählich unpraktisch mit der Länge.

Fotoblogparade: Blümchenmakro

Jana hat zu einer Blogparade aufgerufen: Her mit den schönsten Blümchenbildern um dem Winter etwas Farbe zu geben! Da bin ich doch glatt dabei, obwohl ich mich durch die Diskussion in den Kommentaren ja schon etwas herabgesetzt fühle. Dort wird über Makroausrüstung geschrieben und es scheint keiner auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass man auch mit einer einfachen Kompaktcam mit Makro Modus ganz ansehnliche Bilder hinbekommen kann. Ja, ich hör sie schon lachen! Aber ich denke trotzdem, dass meine Bilder sich nicht verstecken zu brauchen. Falls die Vertreter der Spiegelreflexfraktion anderer Meinung sind können sie mir das gerne sagen, ich möchte ja schließlich auch dazulernen. Vielleicht denke ich dann auch irgendwann mal über die Anschaffung einer Spiegelreflex nach ;)

Blog-/Fotoparade: Witzige Tierfotos

Gerade habe ich bei Kalliey eine nette Idee gefunden: Eine Fotoparade mit lustigen Tierfotos. Da bin ich doch gleich dabei. Damit der Artikel hier nicht so unübersichtlich wird (ich konnte mich nicht so ganz auf wenige Bilder beschränken) hänge ich einfach die Galerie an und schreibe meine Kommentare zu den Bildern darunter:

1. “Ich…kann…es…schaffen…!!!” Aufgenommen erst am Freitag im Insect & Butterfly World in Edinburgh
2. “Heee, hiergeblieben!” Aufgenommen 2006 in Tansania
3. “Ach *seufz*” (etwas anderes fällt mir bei diesem Gesichtsausdruck wirklich nicht ein!) Aufgenommen 2006 in Tansania
4. “Einfach nur so rumhängen” Aufgenommen 2009 im Tiergarten Nürnberg
5. “Einfach nur so rumhängen” (ja, es passt einfach zu beiden Bildern so wunderbar) Aufgenommen 2009 im Tiergarten Schönbrunn
6. “Startbahn frei” (ein bisschen habe ich das Gefühl diese Schildkröte hält sich für einen Schwan…) Aufgenommen 2009 im Haus des Meeres in Wien
7. “Punk’s not dead” (mit Sicherheit der Coolste im ganzen Aquarium) Aufgenommen 2009 im Haus des Meeres in Wien
8. “Keine Sorge, ich kümmer mich schon um die Kleinen” (im Tiergarten wird jetzt auch ein Babysitterservice angeboten) Aufgenommen 2009 im Tiergarten Nürnberg
9. “Du, wir hätten doch lieber zu mir gehen sollen” (FSK16, ich glaube diese Geckos wären lieber unbeobachtet geblieben) Aufgenommen 2005 auf den Philippinen
10. “Noch eine klitzekleine Fliege? Büütteeee…” (den Blick kennt man doch von kleinen Kindern, die etwas wollen oder?) Aufgenommen 2006 in Tansania
11. “Und wie soll ich jetzt hier wieder runterkommen?” (Das Chamäleon hat es mir einfach angetan..) Aufgenommen 2006 in Tansania
12. “Diese Knoten sind doch einfach zum Auswachsen” (Mich laust der Affe). Das Bild ist 2009 in Gibraltar entstanden, allerdings nicht von mir aufgenommen! Ich wollte es trotzdem nicht vorenthalten ;)
13. “Kann ich Ihnen helfen?” Aufgenommen 2009 in Gibraltar
14. “Glotz nich so doof!” Aufgenommen 2009 im Tiergarten Nürnberg
15. “Ich kann TakaTuka Land schon sehen!” Aufgenommen 2009 im Tiergarten Nürnberg

Oban, Iona und Inveraray

Letztes Wochenende beschlossen eine Freundin und ich das gute Wetter zu nutzen und einen mehrtägigen Ausflug zu unternehmen. Also haben wir uns auf den Weg nach Oban gemacht. Von Edinburgh aus kommt man (mit Umsteigen in Glasgow) mit dem Bus gut dorthin. Die Strecke führt vorbei am Loch Lomond und Loch Awe, mit wunderbarer Aussicht. Ich finde ja der Loch Awe (=Ehrfurcht) verdient seinen Namen durchaus zurecht. Da wir erst den zweiten möglichen Bus genommen hatten kamen wir auch erst um 3 Uhr Nachmittags in Oban an und so gerade richtig um auf den McCaig’s Tower zu wandern und von dort den Sonnenuntergang zu bewundern. Die Abkürzung auf den “Berg”, die wir zuerst nehmen wollten, war so vereist, dass an ein Hinaufgehen nicht zu denken war. Also musste der längere Weg über die größeren Straßen genommen werden. weiterlesen »